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Betreten verboten und die Auswirkungen auf unser Leben

In den meisten Ländern Europas ist es nicht erlaubt im Wald ein Feuer zu machen oder die Wege zu verlassen. Als ich diese Tatsache zum ersten Mal hörte, blieb mir das Wort im Hals stecken. Wie bitte?! Verboten??

Für mich ist es eine Selbstverständlichkeit im Wald Feuer zu machen, vorzugsweise natürlich bei einer bestehenden Feuerstelle und dort etwas zu kochen oder zu braten oder für ein Ritual. Hmmm.... apropos Ritual... da taucht doch bei mir gleich die Frage auf, wie Rituale in anderen Ländern durchgeführt werden. Es versteht sich von selbst, dass durch das Entfachen eines Feuers nichts und niemand zu Schaden kommt und die Grösse des Feuers im Rahmen liegt. Schon von klein an, war immer eines der Kinder der "Feuerwächter", sie sind damit gross geworden, mit den Feuergeistern, Drachen und anderen Naturwesen, die sich in den lodernden, züngelnden Flammen zeigen, der qualmende Rauch, der in den Augen beisst und zu Hustenanfällen führt, weil das Holz feucht ist, verkohlte oder abgestürzte Würste. Kaum vorstellbar, wenn den Kindern diese Erfahrung fehlen würde.

Und wie schön ist es doch, die Waldwege zu verlassen und sich einen neuen Pfad zu suchen. Ich höre schon den Aufschrei wegen den aufgeschreckten Waldtieren... ja, das ist mir bewusst und in der Setzzeit wird der Weg NICHT verlassen und auch danach ist mit Respekt und entsprechendem Lärmpegel quer durch den Wald gegangen. Aber, was heisst es wirklich "den Weg zu verlassen", "abseits des Weges zu gehen"? Die Wege sind sicher, vorgegeben und führen an ein bestimmtes Ziel. Nicht, dass das schlecht ist oder spiessig; aber von Zeit zu Zeit den vorgegebenen Weg zu verlassen, sich auf ein Abenteuer einzulassen, an Grenzen zustossen, wenn man vor einem Brombeerdickicht steht nach anderen Lösungen zu suchen, nicht aufzugeben, wenn es schwierig wird, mit Kratzern an Händen und Beinen auf einer Lichtung anzukommen, viele neue Dinge zu erleben, Tierskelette entdecken, Eichhörnchen beobachten, den Boden unter den Füssen zu spüren und seine Beschaffenheit wahrzunehmen, frisches Wasser aus einer Quelle zu trinken, sich zu öffnen für die vermeintliche Unsicherheit. Die gewohnten Pfade zu verlassen bedeutet flexibler zu sein, den Geist wach und offen zu halten, Dinge zu erleben, die sonst nicht möglich wären.

Schlagen wir die Brücke zu unserem Alltag! Was heisst es, wenn per Gesetz verboten wird von sicheren Wegen abzuweichen? Es scheint wohl so gewollt, dass die Bürger nicht links und rechts schauen, damit sie um Himmels Willen auf dem vorgeplanten Weg bleiben und keinerlei Wagnisse eingehen, denn die könnten den Bürger dazubringen auszuscheren. Höchst unangenehm, nicht wahr?

Abweichen wird bestraft!

10.6.13 15:59
 
Letzte Einträge: Durch den Tag geschleppt, Was wird sein.... danach?, Verdammt nochmal!


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


lamouristliebe / Website (10.6.13 16:29)
Oh ja... Heute wird es einem "vorgegeben" was, von dem was man tut, im Rahmen des Erlaubten ist. Wohin man schaut, wohin man geht... Mainstream & soo.
Man muss immer Neues wagen, sich über Angst und Unsicherheit hinwegsetzen.
Aber der Mainstream tut das nicht - warum sollte ich denn dann was anderes tun? )):
Uns wird unser Handeln vorgegeben. und keiner hinterfragt.?
lg
lamouristliebe.myblog.de

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